Pfingstausklang

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Pfingst01 Die Festspieltage sind vorüber, der Höhepunkt des Festspieljahres in Rothenburg ob der Tauber der Historische Heereszug am Pfingstsonntag ist vorbei. Schon frühmorgens zogen die Gruppen aus Spielleuten, Panduren, Kroaten, Pikenieren, Musketieren und Schanzbauern durch die Gassen der Stadt und verlangten singend " Kontributionen ", das heißt Brotzeit und Freibier, von Geschäften und Gasthöfen. Hier eine letzte Impression, mit viel Grün vor der Stadtmauer, auf Höhe des Festplatzes am Weg vom "Rappen" zum "Galgentor", marschiert eine Gruppe Pikeniere in die Stadt. Mit dabei auch Rudi Siegmund von der Verpflegungsabteilung. Der endgültige Pfingstausklang findet für alle am Freitag auf dem Festplatz statt.

 

Die Tat und die Rettung der Stadt durch den Altbürgermeister Nusch, die im Mittelpunkt des " Meistertrunk von Rothenburg " steht, wurde schon von Dichtern wie Rainer Maria Rilke in Verse gefasst, Zitat:

 

Heut' schallt noch mit Begeisterung
Sein Ruhm aus allen Kehlen,
Oft hört man noch vom Meistertrunk
In Rothenburg erzählen.

 

Und so soll's auch bleiben zu den weiteren Veranstaltungen im Lauf des Jahres, an den Reichsstadttagen im Herbst und an den Pfingstfeiertagen im nächsten Jahr.

 

                           Blogreiter ( Foto: wirth )

                                        tschuess

Vor dem Heereszug

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Pfingst02 Am Pfingstsonntagmorgen vor dem großen Historischen Heereszug durch Rothenburgs Altstadt ab 15.00 Uhr und dem anschließenden Feldlager vor dem Galgentor ab 16.00 Uhr, marschieren die Gruppen des Festspiels "Der Meistertrunk", der Gaukler sowie der Spielleute durch die Gassen, um die Gäste auf das Festspiel und den Umzug einzustimmen.
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Pfingst10 Da wird getrommelt und gepfiffen, Reiter Kunststücke vorgeführt, Landsknechtlieder gesungen und Szenen aus dem Dreißig Jährigen Krieg dargeboten, plündernde Haufen sind unterwegs, gute Gelegenheit für ein paar Fotos und ein wenig Atmosphäre zu schnuppern.
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Pfingst08 Auf den Bildern sind Kaiserliche Truppen, Schanzbauern  und Kroaten am Galgentor zu sehen. Schöne Lieddarbietungen durch einen Chor am Büttelhaus, das Treiben in der Oberen Schmiedgasse vom Marktplatz aus gesehen zum Siebersturm. Kroatische Reiter beim Rasten in der Galgengasse und die Gruppe Mummenschanz singt und spielt die alte Geschichte vom " ins Heu gehen ".
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Pfingst14 Das sind einige Impressionen aus Rothenburgs Gassen vor dem Historischen Heereszug heute Nachmittag ab 15.00 Uhr. Weiter geht’s dann Morgen, mit buntem Treiben in der Altstadt, dem Historischen Festspiel “ Der Meistertrunk von Rothenburg “ im Kaisersaal, Festzug und Pfingstfinale.
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Pfingst20 Zum Abschluß der Festspieltage dann am Abend die Verabschiedung des Feldmarschalls Graf Tilly, des Kaiserlichen Heerführers am Marktplatz in Rothenburg.

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Pfingst17 Die Gruppe Mummenschanz in der Galgengasse vor dem Cafe Frei unterhält die Gäste. Der Chef, Konditormeister Frei,  hört amüsiert zu und freut sich schon seine Kuchenspende überreichen zu dürfen.

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Pfingst24_3 Die Kaiserlichen mit Kanonen und Versorgungstrupp vor dem Fleischhaus und dem Rathaus, am Herterichsbrunnen in Rothenburg mit Blick zur Hafengasse.

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Pfingst10_4 Aber vorher noch ein paar Kunststücke der Reitertruppe zur Unterhaltung und zum Vergnügen der Besucher, Kopfstand im Sattel. Der Pfingstausklang findet dann am Freitag auf dem Festplatz für alle statt.


blogreiter ( Fotos: Wirth ) und tschuess

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Pfingsten-Festspielzeit

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Markusturm5 An den Pfingstfeiertagen gehts in Rothenburg wieder rund, die Ereignisse des Jahres 1631 leben in der mittelalterlichen Stadt wieder auf und vier Tage lang wird die Rettung der Stadt durch den legendären "Meistertrunk" gefeiert. Die Festspieler geben ihr bestes um im Kaisersaal und auf Straßen, sowie beim historischen Heereszug die Schrecken das Dreißigjährigen Krieges, aber auch sein glückliches Ende darzustellen. Am Freitag gehts los bis Pfingstmontag und wie's aussieht, bleibt das Wetter Sonnig und Warm. Im Foto: Rödergasse mit Markusturm und Röderbogen.

Pfingstfreitag: ab 12.00 Uhr ist die Stadt noch friedlich mit einem historischen Handwerkermarkt und allerlei Volk am Grünen Markt und drumrum.

Pfingst25 Pfingstsamstag: ab 10.00 Uhr der Markt wie oben. Dann ab 12.00 Uhr wird die Stadt belagert durch Truppen und Bürgerwehren in der Altstadt. Um 15.30 Uhr in der Franziskanerkirche eine ökumenische Andacht der Festspieler. Ab 16.30 Uhr Pikett - Mobilmachung am Marktplatz und um 18.00 Uhr und um 20.30 Uhr das Festspiel "Der Meistertrunk" im Kaisersaal des Rathauses. Die Rothenburger Verteidiger, die Junge Schar und Mitwirkende, versammeln sich hier vor dem Rathausgewölbe.

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Pfingst23 Pfingstsonntag: ab 09.00 Uhr sind plündernde Haufen unterwegs, um 10.00 und 12.30 Uhr " Der Meistertrunk " , Handwerkermarkt und um 15.00 Uhr läuft der Historische Heereszug durch die Altstadt. Ab 16.00 Uhr dann das Feldlager vor dem Galgentor. Die Versorgung der Truppen mit Bratwürsten ist gesichert wie hier am Herterichsbrunnen.

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Pfingst19_2 Pfingstmontag: ab 09.00 Uhr und 10.30 Uhr Treiben ind der Altstadt und Handwerkermarkt. Um 11.00 und 13.30 Uhr das "Historische Festspiel" im Kaisersaal, um 16.00 Uhr ein Festzug durch die Altstadt, danach auf der Festwiese vor dem Galgentor das Pfingstfinale und um 21.00 Uhr verabschiedet sich Feldmarschall Graf Tilly auf dem Marktplatz.

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Pfingst21 Der Fanfarenzug in der Rosengasse vor dem Gasthof "Zum Schmölzer", wo der Führer des Zuges gerade die Bier Spende des Wirtsehepaares entgegennimmt und anschießend den Krug an seine Männer weiterreicht.

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Pfingst12 Kroatische Reiter und Panduren vor dem Weißen Turm auf dem Weg in Richtung zum Marktplatz, mit  Marketenderinnen, hier rechts die Tochter von Rudi. Verwegene Gestalten der Hellebardiere, Musketiere und Pikeniere, Schanzbauern  und vieles mehr. Ein reichhaltiges Programm mit viel Unterhaltung und mit jeder Menge zum Fotografieren oder Filmen.



Frohe Pfingsten wünscht
Blogreiter, (Fotos wirth) und tschuess
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Willi Förster Anlage

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Willi_frster_anlage_2 Einer der ruhigen, schönen Spazierwege ist der entlang der Südöstlichen Wehrmauer im Abschnitt an der Willi Förster Anlage.Der Künstler ist geboren am 27. September 1892, arbeitete als Maler und Graphiker und starb am 13. März 1965 in Rothenburg. Den ersten Zeichenunterricht hatte er bei Arthur Wasse, nach dem Besuch von Fachschulen in München hatte er ein Atelier am Plönlein. Er war Mitbegründer des Rothenburger Künstlerbundes 1923 und Denkmalpfleger nach 1945.


                       blogreiter  Foto: wirth

                                tschuess  
 

König-Ludwig-Brunnen

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Knigludwigbrunnen1_2 An der Königstraße in Fürth, an der Ecke zur Schickedanz Straße und der Moststraße, befindet sich dieser alte Brunnen, der König-Ludwig-Brunnen. Jeder geht daran vorbei, kaum einer kennt ihn oder weiß woran er erinnern soll, oder wer ihn geschaffen hat. Durch Verkehrsführung und Hotelzufahrt eingeengt fristet er ein Schattendasein auf einer winzig kleinen Restanlage. Gestiftet wurde er von Alfred Nathan 1908 mit einem Bronzerelief von Josef Köpf. Ursprünglich größer, wurde er 1938 weitgehend reduziert und stellt nur noch einen Rest des ehemaligen König-Ludwig-II.-Brunnens dar. Im hinteren Teil eine gebogene Schweifwange, davor ein dreiseitiges Becken, hat er trotz aller Widrigkeiten eine gewisse romantisch, nostalgische Ausstrahlung.

Zum 100-jährigen Jubiläum der Nathan Stiftung gab es einen Bericht bei AVIVA, der an das Nathanstift erbaut 1906, eine renommierte Klinik die sogar Prinzregent Luitpold 1913 besuchte, erinnert. Detaillierte Infos über "Denkmäler in Bayern" gibt es in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, beim Lipp-Verlag München.


                   Blogreiter  Foto: (wirth)

                              tschuess

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Pfeifersgäßchen

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Pfeifersgsschen1 The Pfeifersgäßchen, Pipers lane in Rothenburg o.T. has its name from one or more Pipers who lived in the street. The street runs with the old wall left behind the Hotel, from Markus Tower to the White Tower.

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In dem schön hergerichteten Haus Nummer 8 im Pfeifersgäßchen in Rothenburg, befindet sich ein Kosmetik und Fußpflegesalon. Die Gasse verläuft parallel zur Paradeisgasse, zwischen der Galgengasse und der Rödergasse, von der aus das Foto gemacht wurde. Seinen Namen hat das Pfeifersgäßchen nach dem Wohnsitz eines oder mehrerer Stadtpfeifer. In der Verlängerung folgt die Strasse nach Südwesten, dem Alten Stadtgraben zur Unteren Schmiedgasse, während sie nach Nordwesten der Judengasse folgend zur Klingengasse führt. Auf dem Bild sieht man links noch das Schild vom Hotel Markusturm, hinter dem sich der Turm und das Stadtarchiv befinden.

        Blogreiter, Foto: wirth

                   tschuess

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Sakristei wieder zugänglich.

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Die gotische Sakristei des ehemaligen Dominikanerinnenklosters und die Ausstattung mit Exponaten zur Kirchengeschichte Rothenburgs, waren der Anlaß für eine Eröffnungsveranstaltung im Reichsstadtmuseum, bei der ich dabei sein konnte. Diese Restaurierung stellt einen wichtigen Baustein bei der Sanierung des Gebäudes dar, denn bisher nicht zugänglich, kann er nun für Museumszwecke genutzt werden. Für das Reichsstadtmuseum stellt der spärliche Überrest der Kirche seines Klosterbaus aber eine Bereicherung dar. Zur ursprünglichen Funktion passend werden dort in Zukunft Dauerausstellungen, mit sakralen Dingen wie goldenen Kelchen, Taufkannen und Hostiendosen zu sehen sein. Auch Skulpturen und Gemälde aus Renaissance und Barock, sowie ein Obstholzmodell von 1708, das Martin Luther mit Schwan zeigt.Auf einem Bild des frühen 17. Jahrhunderts kann man sehen, wie die Jakobs Kirche damals von innen ausgesehen hat. Interessant ist auch die historische, reich bebilderte Bibel von 1765, die in Nürnberg gedruckt wurde und mit Stichen von I.M. Seligmann versehen ist. Der Museumsleiter Dr. Helmut Möhring dankte in seiner Rede allen Beteiligten, wie den Sponsoren und der Kirchengemeinde St. Jakob für die Leihgabe der vielen Preziosen. Im Religiösen Kabinett im ersten Obergeschoss, war bereits einiges zu sehen. Aber es ist vieles aus dem Depot hinzugekommen und zeigt sich im neuen Raum viel passender. Deshalb wünschte die Bürgermeisterin Irmgard Mittermeier der Dauer Ausstellung in der Sakristei:"Sie möge ein beredtes Zeugnis unserer Stadtgeschichte sein".

Die Erbauung der Sakristei liegt im Dunkeln, die Entstehung  vor dem Umbau der Kirche 1350 scheint wahrscheinlich. Ob mit dem Raum ein Patrozinium zum Heikigen Veit verbunden war, ist nicht mehr zu klären. Die Nutzung als Sakristei ist dagegen durch die Nähe zur Kirche und der aufwändigen Wölbung ziemlich sicher. Hier ist das Klosterareal vom Arthur-Wasse-Weg aus gesehen. Nach dem Aussterben des Konvents 1554 verfiel das Klosterareal immer mehr, bis im 18. Jahrhundert vermutlich ein gravierender Eingriff erfolgte, denn man brach von außen ein großes Tor ein und schlug eine Schneise quer über den Kreuzgang hinweg, um mit Fuhrwerken bis zum Getreidemagazin, dem ehemaligen Dormitorium, fahren zu können. Heute befindet sich hier die berühmte Sammlung Baumann. Die bayerischen Beamten zerstörten rücksichtslos die Rippengewölbe, damit darüber die Räumlichkeiten des Rentamts eingerichtet werden konnten.

Die einstige Sakristei musste viel erleiden, während der Jahrhunderte, aber am ärgsten hat sie der bayerische Staat verstümmelt, als er 1803 das kostbare Rippengewölbe abriss, um darüber die Räume für das Finanzamt einzurichten. Eine zwischen den Gurtrippen eingezogene Trennmauer komplettierte die völlige Schändung des würdevollen Gebäudeteils. Bevor die Sakristei eine Wiederauferstehung feiern konnte, war viel Geld und guter Wille nötig. Zur Stabilisierung der Gewölbereste wurde der Steinbogen über der Mitte des Raumes mit einem Stahlstück ergänzt. Die Festigung des Putzes mit dem darauf befindlichen Fragment eines Heiligenbildes und die Verbindung des Mauerwerkes erfolgten, ein dem Ursprung ähnlicher Fußboden wurde eingezogen. Statisch gesichert und restauriert ist nun das Restgewölbe der Sakristei. Die Kosten in Höhe von 112.000 Euro durch Zuschüsse aus der Städtebauförderung und der Eigenanteil der Stadt in Höhe von 40 Prozent, stammt aus Erbschaften, die der Stadt vor einigen Jahren zugeflossen sind. Die veranschlagte Bausumme wurde nicht überschritten, meinte der Geschäftsführer des Büros, Dipl.-Ing. Klaus-Jürgen Edelhäuser in seiner Rede. Auf jeden Fall eine gelungene Restaurierung und Sicherung durch das Architekturbüro Knoll und Konopatzki, einem erfahrenen Spezialisten für solche Aufgaben und seit 1986 für die schrittweise Sanierung des ehemaligen Klosterbaus zuständig. Die Eröffnung der Sakristei aber ist ein Gewinn für unser Reichsstadtmuseum und für Rothenburg.

Leo Wirth

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Rwanda 9X ok!



The President of the GDXF, Franz Langner, DJ9ZB/9X0Z, GDXF member Baldur Drobnica, DJ6SI/9X0X and Karl Ilg, DK2WV/9X0W worked from this rare entity and the card arrived from Baldur via post, ufb tnx. The Rwanda DXpedition  ran from 13-20 February 2008.


9x_rwanda1_3 Die Bestätigungskarte QSL, der Kontakte mit Baldur DJ6SI in der Republik of Rwanda im Februar ist eingetroffen und damit ein seltenes Land auf drei Bändern bestätigt. Endlich konnten in diesem weißen Feld der DXCC Länderstandsliste ein paar Kreuzchen gemacht werden und auch im Logbuch des Ham Office abgehakt werden. Da hat uns Baldur und Franz eine große Freude bereitet und ihr langjähriges Bemühen um eine Lizenz wurde endlich belohnt, congrats. Im Foto die schöne Karte mit einem Pavian, die wieder vom QSL SHOP gestaltet wurde und ohne die sonst üblichen Minibildchen einen hervorragenden Eindruck macht. Wenn man sich so einsetzt um aus einem schwierigen Gebiet Funkbetrieb zu machen und neue Bandpunkte zu verteilen, ist es schon ein Erfolg wenn dann alles einigermaßen gut läuft und viele Kontakte, QSO’ s gelingen. “Die ganze Geschichte war nicht ganz glücklich“, meint Lutz, “denn der Transceiver vom Franz verrauchte schon gleich am Anfang, so dass er schließlich nur noch QRP funken konnte“. Welche Arbeit nötig ist um Erfolg zu haben, ersieht man aus den Berichten der beteiligten DXer, die sich Jahre lang abmühten um eine Genehmigung ( Funk-Lizenz ) zu erlangen. Unser Lutz, DK8UH wurde vom Franz am 11.2.2008 darüber informiert, dass er zusammen mit Baldur, DJ6SI und Karl, DK2WV zu einer DXpedition nach Rwanda aufbrechen wird. Die Eile war geboten, da ein späterer Termin wegen eines im März geplanten Urlaubs von Baldur nicht möglich war und man auch befürchten musste, dass die bereits vor zwei Jahren beantragte Lizenz bei Nichteinhaltung des Starttermins am 13.2.2008 verfallen könnte.

9x_rwanda2_3 DJ6SI hat einen ersten Antrag auf eine 9X-Lizenz bereits am 24.9.2002 und am 28.11.2002 gestellt, dann einen weiteren Antrag am 10.12.2002 wegen wechselnder Zuständigkeiten an eine neue Behörde. Er wurde mit Schreiben vom 23.1.2003 gebeten, genauere Angaben zum beabsichtigten Ort und zur Ausrüstung zu machen. Im März 2003 hat sich DJ6SI an den Botschafter Ruandas in Deutschland gewandt. Am 23.5.2003 kam die Antwort aus Kigali, dass mit einer Lizenzerteilung nach einer in naher Zukunft zu erwartenden gesetzlichen Regelung gerechnet werden könne. Länderinfo Ruanda bei Wikipedia. DJ9ZB erhielt dazu am 31.3.2006 die Mitteilung, dass die RURA (Rwanda Utilities Regulatory Agency) die Angelegenheit der Ausgabe von Amateur-Lizenzen verschoben habe. Nach mehreren weiteren Korrespondenzen in den Jahren 2004 und 2005 wurde der Lizenzantrag, diesmal unter Einbeziehung von DJ9ZB, am 20.7.2007 erneut an die Behörde in Kigali gestellt. DJ9ZB hat am 1.10.2007 in Berlin mit dem Botschafter Ruandas die Sachlage erörtert. Am 23.10.2007 kam dann die endgültige Antwort "Once on ground, Rwanda, you will get the licence as requested". Die Mitteilung kam von Col. Diogene Mudenge, Vice-Chairman of Regulatory Board and Acting Director General der RURA. Zu diesem Zeitpunkt gab es wegen Terminschwierigkeiten der drei Teilnehmer nur ein Zeitfenster im Februar.

Mauretania_5t5dc_3 Ein ganz schöner Aufwand und Arbeitseinsatz ist da nötig, um so eine Expedition zu planen und zum Erfolg zu führen, aber unsere erfahrenen Kämpen Baldur und Franz haben das wieder prima hingekriegt, in Zusammenarbeit mit vielen anderen OMs. So hoffe ich doch, dass mir das Team irgendwann noch ein paar seltene Länder beschert und kann mich nur für die gute Arbeit bedanken. Beste 73s de dl4nbe und “Macht weiter so!“.


Guinea_bissau_j5c_3 Übrigens: heute kam schon wieder eine Karte via GDXF QSL Service von Lutz und Anne mit der Mauretannia DXpedition 5T5DC. Fünf Kontakte vom 16.März bis 27.März, mit einem Team von 7 OPs, gemanagt von DH7WW der super schnell gearbeitet hat und unterstützt von den beiden Klubs GDXF und EUDXF. Letzte Woche kam erst die Karte von Guinea Bissau J5C, AF-020 gemanagt von F5TVG, da hat Lutz bei der Menge an Arbeit mit Eintüten und verschicken, sicher eine halbe Nachtschicht einlegen müssen, congrats es tnx.


Blogreiter   tschuess

Trixi.

 

Trixi1_2 Die Yorkshire Mischlingshündin “ Trixi “ist eine Zugereiste aus Herrieden, aber inzwischen voll in Rothenburg integriert und der Liebling der Familie. Während Herr Wachter sich um die Erziehung und die Freizeitgestaltung der Hündin kümmert, sorgt seine Frau für den modischen Schnitt, das schöne Aussehen und das Wohlergehen Trixis. Gutmütig und folgsam wartet sie vor dem Supermarkt auf ihren Herrn, bis der seinen Cappuccino geschlürft hat, schaut ab und an mal zur Türe rein ob er noch da ist und wartet ansonsten geduldig auf das Wiedersehen. Im Foto: Herr Wachter und seine Trixi.

 

Trixi3_3 Die Wartezeit vertreibt sie sich nach Laune mit einem Rundgang, oder auf dem Motorroller unter dem schattigen Sitz und beobachtet von da aus das Geschehen auf dem Parkplatz. Von Yorkshire Hunden weiß man ja dass sie gutmütig, umgänglich und folgsam sind, aber sie sind auch sehr mutig mit der Schnauze voll spitzer Zähne. Mehr zu Hunderassen gibt es in der Literatur, oder auf den entsprechenden Webseiten. Nun, die Trixi hier geht jedem Stress aus dem Weg und will einfach nur  ihre Ruhe haben. Fotos: Trixi vor dem Supermarkt.

 

Trixi2_7 Dass die Yorkshire Terrier Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet wurden und aus der Grafschaft gleichen Namens kommen weiß man. Aber dass der Hund aus den ärmsten Schichten der Nordenglischen Städte kommt und damals zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen eingesetzt wurde ist weniger bekannt. Nun, solche Probleme kennt Trixi hier nicht, sie kann entspannt am Roller relaxen und ihre auf  “Friesen“ getrimmten Pfoten baumeln lassen. Dabei ungestört das Rothenburger Einkaufsleben zu betrachten macht Spaß, wie man auf dem Foto sehen kann.


 

Blogreiter Fotos: wirth

          tschuess

Erlebnisparadies Rothenburg.

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Schaumannfenster1 Ein Erlebnisparadies Rothenburg für Maler, oder wie Carl Spitzweg nach Rothenburg kam und die Stadt lieben lernte. Das beschreibt Fritz Schaumann in der Erzählung, die im Kern historisch, aber etwas ausgeschmückt wurde wie der Autor betont. Mit Carl Spitzweg hat einer der großen Maler die Tauberstadt mit ihren Gassen, Winkeln mit Menschen und Plätzen verewigt. Für die Familie Schaumann sei das auch ein Teil der Geschichte: “von unserem verehrten Schopf-Maler Opa Scheibenberger, dessen direkte Geschäftsnachfolger wir in fünfter Generation sind“, so beschreibt es der heutige Museumsleiter Friedrich G. Schaumann in seiner Erzählung. Im Bild ein Fenster der Firma in der Galgengasse mit Hinweisen auf den Opa und auf Spitzweg.

 

Spitzweghotel4_2 Es war um das Jahr 1860 herum. Der “Apotheker-Pinsler“ Carl Spitzweg hatte in der Galerie des Grafen Schönborn in Pommersfelden Bilder kopieren dürfen. Er hatte sein Malzeug schon nach München geschickt, wohin auch er wieder zurückkehren wollte. Mit dem Felleisen auf dem Rücken zog es ihn aber noch ein wenig den Main entlang. So wanderte er durch den Steigerwald nach Ebrach und nach Sulzfeld, wo er sich die herrlichen Schöppchen wohl schmecken lies. In der “Schnecke“ in Ochsenfurt gab ihm dann ein vertrockneter Latein-Schul-Lehrer, der fleißig und gewissenhaft einen Schoppen nach dem anderen schlürfte, so die Überlieferung, den Rat sich nun noch Rothenburg anzuschauen, das wäre was für Malersleut. So wanderte der Maler aus Leidenschaft, Carl Spitzweg, über Creglingen das liebliche Taubertal frohgemut aufwärts. Gegen Abend gelangte er nach Detwang und fand sogleich im “Schwarzen Lamm“ beim Johann Friedle, ein gastliches Wirtshaus. Am Tisch neben ihm unterhielt sich der Wirt mit einem grauschopfigen Gast, der wohl seiner Malerzunft angehören musste. Er klagte nämlich, dass sein guter Malergeselle sich just das Bein gebrochen habe, gerade in der notwendigsten Zeit, denn der Stadtbaumeister dränge, den Adler im Kaisersaal neu zu vergolden. Die Kirche von Steinsfeld solle er ausmalen. Der Pfarrer von Bettwar wolle sofort sein Studierzimmer neu geweißelt haben. In der oberen Rathaustenne sollen die von ihm selbst verfassten Sprüche kunstvoll aufgemalt werden und vieles andere. Foto: das Hotel in der Paradeisgasse.

 

Marapo2 Da stach den Spitzweg der Hafer. Er sei ja auch von der Zunft und könne vielleicht helfen. Der Malermeister, es war der alte Scheibenberger, hörte sich das Anerbieten des für ihn Fremden argwöhnisch an, jedoch schien er tatsächlich so in Nöten zu sein, dass er den Unbekannten gleich mitnahm und ihn im Dachstübchen einquartierte. Es wäre nun viel zu erzählen, wie sich der “Malergeselle“ von der heimelichen Schönheit des Städtchens umgarnen ließ und wie sie seine “Geliebte“ wurde, während er gleichzeitig mit Fleiß und mit großem Geschick seine vielseitige Arbeit verrichtet hat. Der Meister war voll des Lobes. Und noch bei jemandem begann sich ein heißes Gefühl zu entwickeln, bei der Haustochter. So gingen die Wochen dahin. Der Skizzenblock des Malers füllte sich mit erzählenden Bildern. Doch sann er darüber nach, wie er sich aus diesem “Erlebensparadies“ wohl einmal wieder lösen könnte. Da kam ihm das Leben zu Hilfe: der Meister Scheibenberger hatte einen Vergolderauftrag an der Marienfigur gleichnamiger Apotheker angenommen. Beide, Meister und Geselle zogen mit ihrem Gerüstzeug zum Markt an jenes herrliche Patrizierhaus, das Spitzweg längst zur späteren Gemäldeausführung in seinen Block gebannt hatte. Doch als sie die Gerüststangen aufgestellt hatten, da trat der Hausherr und Apotheker Weißgerber Fritz auf den Malergesellen zu und begrüßte ihn als seinen alten Studienfreund. So fand der liebenswerte Schwindel ein jähes Ende und so wurde durch einen begnadeten Maler mehr die Unsterblichkeit der “Geliebten Rothenburg“ noch unsterblicher. Foto: die Apotheke mit Erker und Marienfigur.

 

Friedrich G. Schaumann

 

Schaumann_112_2 Hinweis: Der Autor betreibt in den Kellerräumen seines Geschäftshauses Ecke Judengasse-Galgengasse in Rothenburg ein Museum, das die Geschichte der jüdischen Gemeinde im 13. Jahrhundert wiedergibt. Die Zeit, in der Rabbi Meir Ben Baruch in der Stadt lebte und unterrichtete. Eine Beschreibung des Museums mit Literaturhinweisen ist im Blogreiter Weblog zu lesen. Im Bild ist Friedrich Schaumann zu sehen, im Museumsgewölbe, in der Installation “Rabbi Meir unterrichtet seine Schüler“.

 
Im Haus des heutigen “Hotel Spitzweg“ erinnert vieles an Spitzweg, den großen Maler der Romantik, der hier in Rothenburg gelebt und als Apotheker gearbeitet hat.

 Die Paradeisgasse in Rothenburg mit einem schönen Sinnspruch und mit dem Haus Nr. 2 in dem Carl Spitzweg wohnte.

 Its name ”Spitzweg“ recalls the great painter of the romantic era, Carl Spitzweg. An English translation is working, soon!

 

Fotos blogreiter (wirth)

 
         tschuess

Durchblicke.

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Schrannenscheune1 Jetzt, wo die Natur langsam erwacht, die Sträucher noch ohne Blätter sind und die Blumenkästen und Gartenmöbel noch fehlen, gibt es manchen Durchblick der sonst verstellt ist. So wie diesen von der Judengasse zur Schrannenscheune hin, mit dem Gasthaus Kellermeister rechts davon. Die Pils und Weinstube liegt in unmittelbarer Nähe zum Museum Schaumann und nur wenige Schritte vom Schuhhaus Ott entfernt, in dem Gabi Saalbach die Schaufenster so schön dekoriert. Die frühere städtische Getreidescheune mit Lager- und Verkaufsplatz, wird heute als Ort für Veranstaltungen aller Art genutzt, einschließlich von Messeaktivitäten zur Rothenburger Herbstmesse am Schrannenplatz.

 
Foto: blogreiter (wirth)

 
          tschuess

Gute Wünsche

Sinnspruch0011 Beim Einkaufen heute Vormittag kam ich zufällig an diesem schönen Sinnspruch in der Rengerstraße vorbei, aber auch nur, weil ich in der verkehrten Richtung zu meinem Parkplatz marschierte und etwas Zeit abzuwarten hatte. Normalerweise kann man den beim Ausfahren nicht sehen, auch von der Straßenseite wird er verdeckt. Schade, denn das ist ein sehr doppelsinnig auslegbarer Vers mit echter Lebensweisheit und Schläue dahinter. Wenn man etwas gutes wünscht also, kommt das doppelt zurück, das ist ja nicht verkehrt. Aber wenn man etwas weniger Gutes loslässt, kommt das auch doppelt zurück, also so etwas wie der Knüppel aus dem Sack. Ob das manchem zu denken gibt, oder zu einem besseren Umgang miteinander führt ist zu bezweifeln, die Menschen können ja so fies sein. Das wäre ein Thema für meinen Bloggerkollegen “ Petros “  den Oberlyriker von  blogpoesie.de , der würde gleich ein paar neue Wortschöpfungen zu diesem Thema kreieren. Na, jedenfalls habe ich den Rundgang der Katrin zu verdanken, die mir Apfeltaschen buk die etwas länger dauerten und was macht man nicht alles für Frauen und für Apfeltaschen, Gell.

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Weitere Sinnsprüche gibt es hier zu lesen, wie den in der Klingengasse , oder den in der Wenggasse . Im Übrigen ist die Rengerstraße nach einer bedeutenden " Ehrbarenfamilie" des 16. bis 18. Jahrhunderts benannt. Über Patrizier und Ehrbare kann man im " Schrag "  mehr erfahren.

 
Foto: blogreiter (wirth)

             tschuess

Endlich Ruhe?

Wie so oft bei T-Online gibt es kaum Infos wenn sich etwas ändert, aber wenn plötzlich der Spam-Ordner leer ist muss etwas passiert sein. T-Online hat seinen " Plattformschutz optimiert " und nimmt nun offensichtlich unerwünschte E-Mails (SPAM, UCE, UBE, Phishing usw) nicht mehr an, noch bevor sie den Spam-Filter erreichen. Über Nachrichtenportale und Fachseiten erfährt man dann genaueres, dass der Spam schon vorher aussortiert wird um Serverkapazitäten, Kosten zu sparen und so auch nebenbei der Kundschaft lästige Arbeit zu ersparen. Gut so! Erklärungen und Beschreibungen zu diesem Thema gibt es bei < Golem.de > unter   http://www.golem.de/0803/58682.html  und auch bei anderen Experten.

 

tschuess

Saint Barthelemy FJ.

 
Fj_oh2am_1 Zu der DXpedition nach St. Barthelemy im Dezember 2007 mit dem Präfix FJ traf die QSL Karte ein. Mit Wirkung vom 14.Dez 2007 ist die Insel St. Barthelemy ein neues DXCC Entity, ein neues Funk Gebiet sozusagen,
IOTA NA-146. Bisher zählten Verbindungen mit dem Eiland für FS, St. Martin. Die ARRL Länderliste umfasst somit aktuell 338 Gebiete. QSL Karten für FJ können nach dem 1.Jan 2008 beim DXCC-Desk, dem HQ der ARRL in Newington CT  eingereicht werden.

 

Fj_oh2am_2 Über die Gründe der Anerkennung lesen Sie bitte im DX-MB des DARC vom 26.Dez nach. St. Barthelemy ist auf Beschluss der Regierung in Paris jetzt eine "überseeische Gebietskörperschaft", was einem Status wie z.B. bei Guadeloupe oder Martinique gleich kommt. FS (St. Martin) bleibt auf der DXCC-Liste, jedoch mit dem neuen Status unter Punkt 1 der DXCC-Regeln "Political Entity", genau wie St. Barthelemy.

Fj_oh2am_3 FJ/OH2AM hat nicht nur viele DXer erfreut, so auch mich mit drei Bändern, sondern auch die einheimischen Amateure etwas verärgert. Es wurde den OPs OH2BH und OH0XX gar vorgeworfen, illegal in der Luft gewesen zu sein. Das scheint nun geklärt und relativiert, wie die nachfolgenden Aktivitäten zeigten.

 

Fj_barthelemy4 Jedenfalls haben die DXpeditionäre Olli und Martti gut gearbeitet, wofür ihnen zu danken ist. Zu danken ist natürlich auch dem OP Nigel, der im Februar 2008 als FJ/G3TXF dort war und seine QSL ebenfalls zuverlässig schickte. ufb es tnx de dl4nbe GL.

 

Siehe dazu den Bericht: “Neues von St.Barthelemy“ am 21.Dec.2007 im Blogreiter Weblog 

 

 
Blogreiter tschuess

Oster Ueberraschung

Ostermorgen2 Oster Überraschung oder einfach nur normales Wetter, fast mehr Winter als Frühling, aber mit schönen Ausblicken in die Natur. Trotz der Saukälte mit ca. minus 5 Grad heute früh, konnte man durch die schneebedeckten Zweige zu ungewohnten Einblicken kommen, wenn die aufgehende Sonne alles in reizvolles Licht tauchte. Die Sommerblüher alle im Winterkleid und nach Wärme lechzend, zeigen ihr filigranes Geäst. Das erste Mal Eiersuchen im Schnee, wir erleben eines der kältesten Osterfeste in Deutschland und wir wissen jetzt auch warum die Eier bunt bemalt werden, damit man sie im Schnee finden kann. Nun, im letzten Aufbäumen des Winters sieht man von links den Hibiskus, Maiblumenstrauch, Kirschlorbeer und den Holunder.

 

Ostermorgen7_2 Der Holunder, der uns mit seinen weißen Blütendolden im Sommer erfreut, wird durch das Schneewerk richtig interessant und reizvoll. Da fällt einem das Schlagerlied aus den 50er Jahren ein: “weißer Holunder blüht wieder im Garten…“ usw.“ und obwohl er noch nicht blüht, trägt der Schnee und die Feuchtigkeit zum Gedeihen des Strauches bei. Wenn dann die Vögel die Holunderbeeren fressen und an den unmöglichsten Stellen auskotzen, entstehen neue Sträucher, an denen man den Lauf der Natur sehen und beobachten kann. Aber erstmal bleibt die Kälte und an manchen Orten wurde am Wochenende erstmals eine geschlossene Schneedecke an Ostern registriert. Wie die Experten sagen, sollen die Chancen auf weiteren Zuwachs der Schneedecke gut stehen.

 

Ostermorgen5_3 Die Gäste, die man aus Griechenlands warmen Regionen kennt, wie den Kirschlorbeer ( hier die Blüten mit den gelben Azaleen ), haben sich an die winterlichen Temperaturen gewöhnt und sind bei uns heimisch geworden. Mein Blogger Kollege Petros, ein ausgewiesener Kreta Kenner, wird über den Lorbeer sicher gereimt haben, obwohl ich in seinen “Blau blauen Küssen“ nichts darüber fand. Nun, die Oster Überraschung der Schnee und das winterliche Schmuddelwetter soll sich am Dienstag fortsetzen mit Wolken und Schnee, erst ab Mittwoch soll es wärmer werden. Dann werden wir sehen was uns der April beschert. Hier noch andere Bilder aus dem winterlichen Rothenburg. Fotos: wirth.

 

Blogreiter tschuess

 

Mai 2008

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