Die Gemeinde Diebach liegt an der Romantischen Straße, im Naturpark Frankenhöhe, im Tauber- und Wohnbachgrund, unweit von Rothenburg ob der Tauber. Weitere Informationen gibt es auf der Website von Diebach.
Die Tauber kommt von Wettringen über Insingen nach Diebach, geht weiter nach Bockenfeld und kommt nach Gebsattel an der Siechenmühle vorbei nach Rothenburg. Bei den Ortsteilen Diebach sind etliche Mühlen dabei wie: Seemühle, Pfeffermühle, Neumühle, Böllersmühle, Bestleinsmühle und die Orte: Bellershausen, Ober- und Unteroestheim, Wolfsau, Berghof, Brexelhof, Kalkwerk.
Die Kirche St. Bartholomäus, evang., wurde 1897-99 im neugotischen Stil neu erbaut und Gottesdienst ist sonntags 9.00 bzw. 10.15 Uhr. Im Bild: An der Brücke, der Insinger Straße mit Blick auf die Kirche, mündet der Wohnbach in die Tauber und es geht am Kalksee vorbei nach Bockenfeld.
Der Ort Diebach ist etwa um das Jahr 700 entstanden. Eine Maut- und Schutzburg der Herren von Diebach wurde schon um 1236 urkundlich erwähnt und war zwischen 1557 und 1651 im Besitz des Rothenburger Patriziergeschlechts derer von Fürbringer. Bekannt ist mir die Fürbringer Scheune am Zugang zum Burggarten und das Fürbringerstürmlein an der Klingenschütt, in der nördlichen Wehrmauer. Entlang der Tauber am Wildbad in Rothenburg.
Im Dreißigjährigen Krieg wanderten oberösterreichische Exulanten in Diebach ein, einer der ihren, Matthias Pantzer aus Stockerau erwarb 1651 die Burg, die danach häufig den Besitzer wechselte. 1803 kam das Dorf zu Bayern. 1817 wurde die Diebacher Burg schließlich so baufällig, dass sie abgerissen wurde. Die Gemeinde Diebach entstand im Jahr 1818. Daten kann man bei Wikipedia nachlesen.
Ein schönes Biotop an der Tauber ist zwischen Gebsattel und Bockenfeld zu sehen. Im Bild: hier kommt die Tauber aus Insingen nach Diebach und man kann den Flußlauf so wie den Bewuchs jetzt besser sehen als im Sommer. Fotos: © Leo Wirth
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