The English painter Arthur Wasse (1854-1930) ,who lived in Rothenburg from 1892 until his death. A great part of his painted heritage, mostly showing “romantic” views of Rothenburg, is to be seen in the ImperialCityMuseum.
Im Reichsstadtmuseum Rothenburg ob der Tauber befindet sich eine große Sammlung romantischer Gemälde historischer Bauwerke und Stadtansichten, der sogenannten “Wasse Galerie“.
Foto: Arthur Cramer James Wasse (1854 – 1930) Sammlung Museum. Ein romantischer Künstler, der hier jene ganz persönliche Stimmung der Stadt einfing und festhielt, die allen seinen Gemälden den charakteristischen Zauber verleiht. Eigentümlich an seiner Arbeitsweise ist, dass er einige Motive, wie zum Beispiel den Strafturm, mehrfach, zu unterschiedlichen Jahres- oder Tageszeiten malte.
Foto: Der Strafturm und die nordwestliche Stadtmauerpartie, Öl auf Leinwand 1910/20, ein Ensemble von Natur und Architektur. Sammlung Museum.
Als Sohn eines Miniaturmalers wurde Arthur Wasse am 7.Dezember 1854 in Manchester geboren. Nach der Lehre in einer Stoffdruckerei ging er als Kunststudent nach London. 1875, nach seinem 21. Geburtstag besuchte er die Kunstakademie in München und erfuhr Anerkennung 1879 in London. In den 80er Jahren war sein erster Aufenthalt in Rothenburg ob der Tauber, wo seine erste Frau Mary starb. Foto: Stadt in Rauch um 1919, Öl auf Leinwand. Gemalt von der Terasse seines Hauses an der Klingenschütt. Sammlung Museum.
Nach einigen Jahren Arbeit in London kehrte er 1895 für immer nach Rothenburg zurück, um hier bis zu seinem Tode am 14.Oktober 1930 zu leben.
Seine Witwe schenkte einen Großteil des malerischen Nachlasses der Stadt, mit der Auflage, die Bilder auszustellen. Im Reichsstadtmuseum befindet sich seitdem im 1.Obergeschoß die Gemäldegalerie, mit den 58 z.T. großformatigen Wasse Bildern. Er ist heute ein geschätzter Maler, wohl deswegen, weil er in seinen Bildern die Stimmung der Stadt am besten wiedergab. National und International erlangte er nie Berühmtheit.
Foto: Blick in eine sonnenbeschienene Tenne, Öl auf Leinwand um 1920. Sammlung Museum. Das Bild existiert in einigen Wiederholungen und stellt genremäßig eine Mischform zwischen Interieur und Landschaftsbild dar. Schwierig zu lösen dabei, die wechselnden Lichtverhältnisse.
Über seine Rothenburger Zeit sind nur wenige Berichte erhalten, als “unerwünschter Ausländer“ war er im ersten Weltkrieg interniert und hat viele seiner Stadtansichten im Klingenviertel von seinem Atelierfenster aus gemalt.
Ein Besuch im Reichsstadtmuseum Rothenburg und der Gemäldegalerie lohnt sich immer ! Bilder © reichsstadtmuseum, ich danke Herrn Dr. Möhring und wünsche viele interessierte Besucher.
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Zur Museums Geschichte: Im Jahre 1258 stiftete der kaiserliche Reichsküchenmeister Lupold von Nordenberg das Areal zum Bau eines Klosters. 1259 übersiedelten Nonnen aus St. Markus in Würzburg und Neusitz. Foto: Kloster Hof, nach Norden. Sammlung Museum. Die Kirche wurde 1265 geweiht, zunehmender Wohlstand führte zum Streit mit der Stadt. Die Nonnen gaben 1377 ihre Selbstständigkeit auf um sich in den Schutz der Stadt zu begeben. 1399 kam es zum Eklat, die Priorin wurde verhaftet und eingekerkert. Damit gelang es Bürgermeister Toppler die Kontrolle über das Kloster zu erlangen.
Zu Arthur Wasse siehe auch die Beiträge: Klingentorturm und Strafturm.
Der Arthur-Wasse-Weg, beginnend am ehemaligen Wohnhaus des Malers und ein Durchblick vom Klosterhof zur Klostergasse.
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Leo Wirth im Blogreiter Weblog tschuess
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