Vom Arthur-Wasse-Weg außerhalb der westlichen Wehrmauer Rothenburgs, sieht
man das ehemalige Dominikanerinnenkloster, das jetzige Reichsstadtmuseum. Um
1260 auf dem Gelände der Curia der Nortenberger gegründet, mit Bauteilen des 13.-18.
Jahrhunderts und einigen Resten der 1812/13 abgebrochenen Kirche, an deren
Stelle nun ein Verbindungsgang steht, der einen Rundgang im Museum ermöglicht. In
den Räumen des mittelalterlichen Dominikanerinnenklosters zeigt das Museum
Kunst und Kultur der ehemals freien Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber.
Die Höhepunkte sind die noch erhaltene Klosterküche, die Tafeln der Rothenburger Passion, die Waffen- und Kunstsammlung Baumann, sowie die Gemäldegalerie mit Künstlern des 19. Jahrhunderts und eine bedeutende Judaika-Abteilung. Der original Kurfürstenhumpen, um den sich im Festspiel vom Meistertrunk alles dreht, befindet sich ebenfalls im Museum. Die Werke des Malers Arthur Wasse haben hier ihre Heimstatt in der Wasse-Galerie, aber aus Platzgründen sind nicht alle Bilder zu sehen. Dafür ist eine CD mit allen seinen Werken im Eingangsbereich des Museums zu erwerben.
Zur Geschichte des Klosters und Museums gibt es hier etwas zu lesen. Über eine Mystikerin des Ordens, Margareta Ebner findet man hier etwas zum nachschlagen und über ein aktives Klosterleben kann man sich hier informieren.
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Zu Arthur Wasse in Rothenburg und seinen Gemälden im Reichsstadtmuseum gibt es einen kurzen Bericht im Blogreiter-Weblog.
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Foto: blogreiter (wirth) tschuess













