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« Februar 2008 | Start | April 2008 »

Saint Barthelemy FJ.

 
Fj_oh2am_1 Zu der DXpedition nach St. Barthelemy im Dezember 2007 mit dem Präfix FJ traf die QSL Karte ein. Mit Wirkung vom 14.Dez 2007 ist die Insel St. Barthelemy ein neues DXCC Entity, ein neues Funk Gebiet sozusagen,
IOTA NA-146. Bisher zählten Verbindungen mit dem Eiland für FS, St. Martin. Die ARRL Länderliste umfasst somit aktuell 338 Gebiete. QSL Karten für FJ können nach dem 1.Jan 2008 beim DXCC-Desk, dem HQ der ARRL in Newington CT  eingereicht werden.

 

Fj_oh2am_2 Über die Gründe der Anerkennung lesen Sie bitte im DX-MB des DARC vom 26.Dez nach. St. Barthelemy ist auf Beschluss der Regierung in Paris jetzt eine "überseeische Gebietskörperschaft", was einem Status wie z.B. bei Guadeloupe oder Martinique gleich kommt. FS (St. Martin) bleibt auf der DXCC-Liste, jedoch mit dem neuen Status unter Punkt 1 der DXCC-Regeln "Political Entity", genau wie St. Barthelemy.

Fj_oh2am_3 FJ/OH2AM hat nicht nur viele DXer erfreut, so auch mich mit drei Bändern, sondern auch die einheimischen Amateure etwas verärgert. Es wurde den OPs OH2BH und OH0XX gar vorgeworfen, illegal in der Luft gewesen zu sein. Das scheint nun geklärt und relativiert, wie die nachfolgenden Aktivitäten zeigten.

 

Fj_barthelemy4 Jedenfalls haben die DXpeditionäre Olli und Martti gut gearbeitet, wofür ihnen zu danken ist. Zu danken ist natürlich auch dem OP Nigel, der im Februar 2008 als FJ/G3TXF dort war und seine QSL ebenfalls zuverlässig schickte. ufb es tnx de dl4nbe GL.

 

Siehe dazu den Bericht: “Neues von St.Barthelemy“ am 21.Dec.2007 im Blogreiter Weblog 

 

 
Blogreiter tschuess

Oster Ueberraschung

Ostermorgen2 Oster Überraschung oder einfach nur normales Wetter, fast mehr Winter als Frühling, aber mit schönen Ausblicken in die Natur. Trotz der Saukälte mit ca. minus 5 Grad heute früh, konnte man durch die schneebedeckten Zweige zu ungewohnten Einblicken kommen, wenn die aufgehende Sonne alles in reizvolles Licht tauchte. Die Sommerblüher alle im Winterkleid und nach Wärme lechzend, zeigen ihr filigranes Geäst. Das erste Mal Eiersuchen im Schnee, wir erleben eines der kältesten Osterfeste in Deutschland und wir wissen jetzt auch warum die Eier bunt bemalt werden, damit man sie im Schnee finden kann. Nun, im letzten Aufbäumen des Winters sieht man von links den Hibiskus, Maiblumenstrauch, Kirschlorbeer und den Holunder.

 

Ostermorgen7_2 Der Holunder, der uns mit seinen weißen Blütendolden im Sommer erfreut, wird durch das Schneewerk richtig interessant und reizvoll. Da fällt einem das Schlagerlied aus den 50er Jahren ein: “weißer Holunder blüht wieder im Garten…“ usw.“ und obwohl er noch nicht blüht, trägt der Schnee und die Feuchtigkeit zum Gedeihen des Strauches bei. Wenn dann die Vögel die Holunderbeeren fressen und an den unmöglichsten Stellen auskotzen, entstehen neue Sträucher, an denen man den Lauf der Natur sehen und beobachten kann. Aber erstmal bleibt die Kälte und an manchen Orten wurde am Wochenende erstmals eine geschlossene Schneedecke an Ostern registriert. Wie die Experten sagen, sollen die Chancen auf weiteren Zuwachs der Schneedecke gut stehen.

 

Ostermorgen5_3 Die Gäste, die man aus Griechenlands warmen Regionen kennt, wie den Kirschlorbeer ( hier die Blüten mit den gelben Azaleen ), haben sich an die winterlichen Temperaturen gewöhnt und sind bei uns heimisch geworden. Mein Blogger Kollege Petros, ein ausgewiesener Kreta Kenner, wird über den Lorbeer sicher gereimt haben, obwohl ich in seinen “Blau blauen Küssen“ nichts darüber fand. Nun, die Oster Überraschung der Schnee und das winterliche Schmuddelwetter soll sich am Dienstag fortsetzen mit Wolken und Schnee, erst ab Mittwoch soll es wärmer werden. Dann werden wir sehen was uns der April beschert. Hier noch andere Bilder aus dem winterlichen Rothenburg. Fotos: wirth.

 

Blogreiter tschuess

 

Röderbrunnen zu Ostern.

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Osterbrunnen_2 Jetzt sind sie wieder im Osterschmuck, die Brunnen in Rothenburgs Altstadt. Heute Highlights für Fotografen, waren sie in Reichsstädtischer Zeit ungemein wichtig zur Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser. So gab es um 1605/07 zu den Tiefbrunnen 8 Fließwasserbrunnen, zu denen der Röderbrunnen ( erneuert 1719 ) gehört. Vom Kapellenplatz, dem Seelbrunnen kam die Leitung hierher und ging dann weiter zum Brunnen am Alten Keller, der leider nur noch als Blumentrog existiert. Das Ensemble in der Rödergasse mit Brunnen, Markusturm und Röderbogen, gehört wohl zu den bekanntesten Ansichten der Stadt. Bei dem anhaltend schlechten Wetter zur Zeit, habe ich lieber mal ein Bild vom letzten Jahr genommen, denn der Schneematsch sieht nicht so stimmungsvoll aus. Foto: wirth.

 

Trotzdem, allen ein frohes Osterfest!

 

Blogreiter  tschuess

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Patrizier und Ehrbare.

 
Die Wappen im Geschlechterbuch des Johann Friedrich Christoph Schrag (1703-1780) zu Rothenburg ob der Tauber.

 

Patrizier und Ehrbare, ein schönes Buch, ein wissenschaftliches noch dazu, wurde uns vom Verein Alt-Rothenburg als Jahresgabe 2007 übergeben. Ein nobles Geschenk und eine große Überraschung für die Mitglieder. Als Herausgeber des Buches fungieren Prof. Dr. Karl Borchardt und Dr. Helmut Möhring, mit Unterstützung der Stadt und des Vereins. Vom Verlag Bauer und Raspe in Insingen, einem Spezialisten auf diesem Gebiet erarbeitet und von dem Verleger Dreiss konnte das Buch in die Reihe der Ergänzungen zu Johann Siebmachers Großem Wappenbuch aufgenommen werden. Gut gemacht ist, dass Abbildung und Kommentar immer auf derselben Seite sind und so der Leser sieht um was es sich handelt. Wie man weiß, wird der „Schrag“ am häufigsten nachgefragt im Stadtarchiv Rothenburg. Die zwei durch Johann Friedrich Christoph Schrag Mitte des 18. Jahrhunderts zusammengestellten Foliobände bieten auf über 1500 Seiten genealogische Informationen zu etwa 130 führenden Familien der Stadt ab dem Spätmittelalter“. Der Link zum Verein Alt-Rothenburg .

 

Patrizier_und_ehrbare_2 Zugänglich gemacht wird auf diese Weise eine wichtige Quelle zur Stadtgeschichte Rothenburgs, meint der Herausgeber. Und führt weiter aus: “Da die in Rothenburg ratsfähigen Geschlechter Heiratsverbindungen hatten zu angesehenen Familien in anderen Städten Frankens und weiterer deutscher Landschaften, deren Wappen Schrag ebenfalls zeichnete, dürfte unser Buch über Rothenburg hinaus Aufmerksamkeit erregen“. Das ist mit Sicherheit so und wenn man diese Publikation durchblättert, die 402 Wappenzeichnungen aus dem Stadtarchiv Rothenburg sieht, ist man erstaunt mit welcher Genauigkeit und Sorgfalt der Schrag die Vollwappen und die Wappen der Ehepartner angefertigt hat. Erschlossen werden die Wappen nach Familiennamen, Orten, Berufen und heraldischen Dingen. Der Link zum Degener-Verlag.

 

In Rothenburg gibt es viele Wappen an öffentlichen und privaten Gebäuden, am Burgtor z.B. das der Comburger, auf Grabdenkmälern, Gemälden, Gläsern, oder Gebrauchsgegenständen, die man häufig nicht genau kennt, die man aber mit Hilfe Schrags identifizieren kann, das ist ein Vorteil des Buches. Der “Schrag“ bietet aber nur eine Auswahl von dem was ist und andere Angaben zu Ursprüngen in Rothenburg ratsfähiger Familien wirken bei Schrag glaubwürdig, sie lassen sich unter anderem durch die ab 1480 erhaltenen Bürgeraufnahmebücher im Stadtarchiv bestätigen. Die bekannte Familie Staudt in der Herrngasse z.B., die einzig heute noch in Rothenburg bestehende Patrizierfamilie, haben ihr Stammwappen im Jahre 1700 erweitert, und zwar um das Wappen der ausgestorbenen Stürzel, einen Löwen mit gestürztem Trinkbecher in der Pranke. Nicht alle Rothenburger Wappen und Darstellungen bei Schrag sind zuverlässig meint der Autor, aber man kann auf manches neue Detail stoßen. Der Link zum Reichsstadtmuseum Rothenburg.

In der Wappenrolle für Franken wird das Buch beschrieben:  http://www.geocities.com/wappenrolle/quellen.html

 

Blogreiter tschuess

 

Neu bei Wikio.


Was es in anderen Ländern lange gibt, kommt nun bei uns durch verschiedene Verzeichnisse und neu gelistet bei Wikio heraus, Stadt- und Regionalblogs. Aus der Liste der 100 bekanntesten deutschen Stadt-, Dorf- und Regionalblogs unter der Rubrik Deutschland, geht hervor was es an Lokalen Infos gibt und wie diese zu finden sind. Ohne langes Suchen kommt man so zu den gewünschten Berichten und die Liste soll regelmäßig aktualisiert werden. Das Weblog Verzeichnis Wikio diese Woche erstmals veröffentlicht, soll künftig Monat für Monat neue, aktuelle  Berechnungen liefern. Solche Listen der lokalen Weblogs werden in den USA regelmässig gepflegt und veröffentlicht, wie zum Beispiel bei Placeblogger .



Getrank_5 In der Gesamtwertung aller sogenannten “Placeblogs“ belegt Blogreiter den 47. Platz – nach “Dickschiffen“ wie: Stuttgart Blog, Ka.Stadtblog.de, Aachen im Net, aber noch vor: Rügen, Magdeburg, hamburg blog, HannoverNet und anderen Schwergewichten. Ausgewertet wird zur Zeit aus ca. 19.500 Weblogs und in verschiedenen Kategorien. Nachrichten gibt es unter < Aktuelles > , Weblogs unter < Blogs > . Wie die Rankingliste errechnet wird, ist bei Wikio nachzulesen. Im Wikio Blog gibt es auch einen Beitrag über die Ranking-Liste.

 
Weitere Infos zum Thema finden Sie …


Bei Wikipedia zu Placeblogs: http://de.wikipedia.org/wiki/Placeblog
Bei Blogtrainer zu Wikio und Placeblogs und zum Blogranking.
Oder bei  trndblog oder bei Wired Earth Blog zum neuen Design.

 

     Blogreiter tschuess  

Das neue Gesicht des BR.

Der Bayerische Rundfunk hat seine Website geändert, modernisiert und präsentiert sein neues Schmalspur Design. Die Website kommt nun in einem frischem Gewand daher, aber recht schmal und schlechter lesbar als vorher. Aber zum Ausgleich hat man die Möglichkeit geschaffen mit “T“ in drei Stufen, die Schrift zu verändern und so der älteren Generation und den Brillenträgern entgegenzukommen, Gut! Aber “Mia gfoits“ kann ich trotzdem nicht sagen, der Text ist zusammengedrückt, zwei Drittel der Seitenbreite weiß und leer, ich habe für solche Designerspielereien kein Verständnis, die Information sollte wichtiger sein als das rumspielen und die Seite sollte voll genutzt werden. Das macht man beim TV-Bild doch auch nicht, nur halbe Seiten zu zeigen, würde auch keiner hinnehmen. Der Bayerische Rundfunk hat sein neu gestyltes Web-Angebot freigeschaltet, fast ist man versucht zu sagen, leider. Mir gefällt es nicht besonders, doch zunächst ist es mal heller geworden, zu viel Weiß doch mit einem zarten Weiß-Blau immerhin. Das Angebot ist übersichtlich, man hat sich da Mühe gegeben; der Nutzer kann auf mehreren Wegen zur gewünschten Information gelangen: Inhaltsverzeichnis, Sendungen A-Z, Suchen usw.

 

Nur mein “ Süß “ von “ quer “ ist blass geworden, dem hat man soviel Farbe genommen, dass man ihn kaum mehr kennt, die alte, bunte quer-form war schöner. Das ganze wirkt etwas kalt und fremd, nur die Hauptnavigation ist übersichtlich und weist auf die wesentlichen Inhalte hin, das ist ganz gut gemacht: Radio, Fernsehen, Mediathek usw. Die BR-Onliner erklären die neue Seite "In eigener Sache" ausführlich, sonst versteht keiner den Grund der Umstellung, bei der alten Seite war das nicht nötig, da wusste jeder wo’s lang geht.  Neu ist auch, dass sich die Programme wie aus einem Guss präsentieren, das ist eine Verbesserung und damit auch jeder merkt wo die Seite herkommt, beschäftigt sich die Aufmachermeldung mit: Oktoberfest 2008 , “Noch sind Plätze frei“, dazu eine Bedienung mit Maßkrügen. Ja mei, nur über die bajuwarische Themenauswahl zu meckern geht nicht, denn es gibt keine Kommentarfunktion und auch RSS-Feeds gibt es nicht im Aktuell-Bereich zum Beispiel. Das neue Gesicht des BR ist da, aber reine  Freude ist es nicht gerade, sicher wird manches noch anders. Na ja, dann “schaun mer halt mal“, wie’s weitergeht.

 

blogreiter tschuess

Markusturm, Roederbogen und Stadtarchiv

Archiv6 Ein Tag der offenen Tür im Rothenburger Stadtarchiv, dem ehemaligen Büttelhaus, sowie dem Markusturm fand am 1. März 2008 statt. Lange musste man darauf warten außer den Räumen und Buchraritäten auch einmal den angrenzenden Turm, der früher Gefängnis war, begehen zu können. Interessant, der Blick in Zellen, Verhörräume und einmal aus den Fenstern des Röderbogens zu schauen. Das alleine, war den Weg und das Treppensteigen schon wert, der schöne Ausblick in die Rödergasse nach Osten und auf der anderen Seite in die Hafengasse Richtung Marktplatz. Einige Hinweise erhielt ich von Werner Ehnes, der die Räume schon kannte und bei dem regen Gedränge auf den schmalen Treppenabsätzen die Orientierung hatte. Ein schöner Ofen in einem Aufenthaltsraum, der bereits von aussen beheizt wurde, wuchtige Türen mit alten Beschlägen an den Zellen und eingebauten Essensklappen, interessante Holzdecken und viele Fensterecken mit ungewöhnlichen Ausblicken, konnte man sehen. Foto: vom Röderbogen in die Hafengasse geschaut.

 

 
Archiv15 Nachdem in der Nacht zuvor der Sturm " Emma " getobt hatte, musste man mit Ausfall oder Verschiebung der Veranstaltung rechnen, aber es war zum Glück nichts passiert an den Gebäuden. Weiter oben am Weissen Turm, war die Feuerwehr damit beschäftigt herabgestürzte Dachziegel aufzusammeln und hatte die Straße gesichert. Nun, die Begehung konnte ungehindert ablaufen, der Verein " Alt-Rothenburg " war durch Herrn Bernhard Mall mit einem umfangreichen Bücherangebot vertreten, während der Archivleiter Oliver Fieg voll im Stress war und den Besuchern das Restaurieren alter Werke erklärte. Das " Buchaufschlagen " war gerade an der Reihe, als ich zu der Gruppe kam. Foto: Türe zur Zelle 29 mit Beschlägen und Klappe.

 

 
Archiv1 Was im Stadtarchiv passiert, kann man an verschiedenen Stellen Nachlesen, wie zum Beispiel bei den Alt-Rothenburgern auf der Webseite: Das Stadtarchiv verwahrt in der Hauptsache drei Gruppen von Beständen:

1.Urkunden (ab 1241), Akten, Gült- und Gerichtsbücher, Rechnungen der Reichsstadt Rothenburg (bis 1802/03).

2.Archivalien der Stadt Rothenburg aus bayerischer Zeit (19./20. Jahrhundert, soweit nicht 1945 im Rathaus verbrannt).

3.Sondersammlungen, darunter die reichsstädtische Rats- und Konsistorialbibliothek (16./18. Jahrhundert), die lokalen Zeitungen (mit Lücken, vollständiger bei der hiesigen Zeitungsredaktion), Nachlässe und Depots, Fotos, zeitgeschichtliche Sammlungen. Im Foto: mittelalterliche Toilette im Erdgeschoß.

 

 
Archiv161 Adresse: Milchmarkt 2, 91541 Rothenburg o.d.T.
Telefon : 09861/709768
E-Mail : stadtarchiv@rothenburg.de

 

Der Markusturm gegen 1200 erbaut, mit einer Höhe von 27 Metern, wurde mit dem Büttelhaus zusammen als Gefängnis für schwere Vergehen bis in das 18. Jahrhundert genutzt.

Auf dem Foto: Herr Mall mit Literatur vom Verein Alt-Rothenburg und dem Archiv Schrank, Ende 17. Jahrhundert im Hintergrund, erklärt einer Besucherin das Angebot.

Zu danken ist allen Beteiligten der Veranstaltung und ich hoffe doch, dass in der Zukunft wieder mal ein bekanntes, sonst geschlossenes Gemäuer für “Alle“ geöffnet wird.

 

 Fotos: wirth

 blogreiter  tschuess
 

Zur Höll



“Zur Höll” is the oldest as well as one of the most beautiful houses in Rothenburg. Dating back to circa 900, the Proprietor Herr Wörle at the medieval tavern presents an old World atmosphere. Meaning literally - to Hell - a warm welcome awaits you.




Höll 1 „Zur Höll“ ist das älteste Haus in Rothenburg, heute eine mittelalterliche Trinkstube, dessen hinterer Teil seit 900 nach Christus steht, stellt einen Blickpunkt in der Burggasse dar. Die Gasse hieß früher zur Höll, weil es eine dunkle, düstere Gasse war, die heute eine Verbindung vom Kriminalmuseum zum Burggarten darstellt und im Haus Nummer 8 einem der schönsten Häuser, die Möglichkeit bietet erlesene Franken Weine kennenzulernen. Die Besitzer versprechen: "die beste Auswahl fränkischer Weine in Deutschland" und meinen weiter: " dass ein Besuch im ältesten Haus von Rothenburg ein “Muß” für jeden Rothenburg-Besucher" sei. Auf einer schönen Website mit Animationen, kann man sich in die Stimmung "Zur Höll" versetzen lassen.



Übrigens zum Wirtshausschild, das Schild des Auslegers war schon beim Vorbesitzer Krebs vorhanden und erhielt später durch den Metallgestalter Johannes Kastner am Alten Stadtgraben, einen neuen Träger geschmiedet.



In der Burggasse lebte auch der Autor Karl Friedrich Heller ( 1862 - 1922 ), der das bekannte Buch " Rothenburg in Wehr und Waffen " schrieb




                  Foto: Wirth im Blogreiter Weblog 

                                         

                                     tschuess

Comburger Wappen.

Burgtoranlage_14 An der Burgtoranlage in Rothenburg befinden sich zwei Wappen an der Außenseite zum Burggarten, zum einen das Wappen der Stadt und zum anderen das Wappen der Comburger. Die Grafen von Comburg-Rothenburg waren vor den Stauffern Besitzer großer Ländereien und ihre Burg soll an der Stelle des Essigkrug, gegenüber dem neuen Spital im 11.Jahrhundert, gestanden haben. Die erste Blütezeit der Grafen war in den Jahren 1075 bis 1140 und ihren Besitz erhielten sie von einer Stifterfamilie und von Adelsfamilien der Umgebung. Die Stiftung des Klosters Comburg 1078 war der Anfang ihres Aufstiegs. Das Rothenburger Grafenwappen an der Burgtoranlage stellt einen Löwenkopf face mit einem Sparren im Maul dar. Der Sparren kann ein Hinweis auf die Bautätigkeit der Comburg-Rothenburger Grafen sein, wie mir Herr Mall im Büttelhaus erzählte und der muß es als "Alt-Rothenburger" ja wissen.

 

Foto:wirth

blogreiter tschuess 

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