This most interesting local history museum is an attraction for Rothenburg, which looks for their-same in the entire Frankish area. The visitors of Rothenburg ob der Tauber have the unique opportunity not to be able to regard old fronts and famous weir systems from the outside only, they may look also behind the scenes, a way much historical character.
Ein Handwerkermuseum nicht weit entfernt vom bekannten Kunstschlosser und Schöpfer vieler Wirtshausschilder, dem Betrieb des Metallgestalters Kastner, passt irgendwie in diese Straße.“Dieses hochinteressante Fränkische Heimatmuseum ist eine Attraktion für Rothenburg, die ihresgleichen im gesamten fränkischen Raum sucht“, heißt es. Na jedenfalls hat der Besucher die Möglichkeit auch hinter die Kulissen zu schauen und das Leben im Mittelalter sozusagen von ’Innen her’ kennen zu lernen, von Außen gesehen hat er es schon beim Stadtrundgang.
Möglich gemacht hat das ein Lehrer Jürgen Hübsch, der das Haus museumsdidaktisch aufbereitet hat und auch Arbeitsblätter dazu anbietet, die man als ’pdf.dateien’ auf der Website runterladen kann. Im Laufe von sieben Jahrhunderten diente das Haus demnach verschiedenen Handwerkern als Wohnstätte und Arbeitsplatz. Der Name des Museums, des kleinen historischen Baudenkmals, wird von dieser Tatsache abgeleitet “ Handwerkerhaus “.Von etwa 1300 - 1500 waren es Büttner, die hier unmittelbar außerhalb der ersten Stadtmauer wohnten, am Alten Stadtgraben, der Ende des 14.Jahrhunderts zugeschüttet und bebaut wurde. Danach waren Schwarzfärber die Hausbesitzer von ca. 1510 bis 1680.
Von 1681 - 1724 lebten Weber im Hause, von 1724 bis 1802 Schuhmacher. Ob da ein “Schuhmacher und Poet dazu“ dabei war, so wie Hans Sachs ist nicht bekannt. In kürzeren Abständen wechselten dann Kesselflicker, Töpfer, Korbmacher, Seifensieder, Pflasterer, Zinngießer und Maurer den Besitz. Glücklicherweise bewohnte ein Einsiedler das Haus genau in der Zeit, als andere hochinteressanten mittelalterliche Häuser "im Inneren" modernisiert und den gewandelten Lebensansprüchen angepasst wurden Deshalb verfügt kein anderes Haus in Rothenburg noch über so viel historische Bausubstanz wie dieses. "Hier am Alten Stadtgraben 26 ging die moderne Zeit spurlos vorüber", heißt es dazu und das stimmt sicher. Im Bild ist Eingangsseite vom Alten Stadtgraben aus zu sehen. Foto: © leo wirth.
Durch die totale Balkenkonstruktion mit Stockwerkshöhen von ungefähr 1,50 Metern, hat das Haus bis heute seine hohe Tragfähigkeit bewahrt, wenngleich viele Wände sich krumm und bucklig zeigen. Zwischen den einzelnen Balken stehen senkrecht in dichter Reihenfolge armstarke Holzprügel, die von Weiden umwunden sind. Dieses elastische Weidengeflecht wurde durch Lehm verdichtet, der mit gehäckseltem Stroh und Straßendreck vermengt war. Bei der Sanierung eines Hauses in der Judengasse konnte man solche Wände mit Lehmschlag sehen. Also nichts wie rein ins Handwerkerhaus, um unsere Vorfahren und ihre Lebensweise kennenzulernen. Zusatzinformationen gibt es als Arbeitsblätter auf der Website des Museum, sowie Infos in verschiedenen Sprachen.
Blogreiter tschuess
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