The executioner tower in November, the last sunny days on the outer defensive wall, in the section on the blade between the powder tower and kummereck tower is shown here. The tower with its distinctive bay window is mentioned around 1405, burned down several times and was restored after a lightning strike in 1927.
Der Henkersturm im November, die letzten Sonnentage am äußeren Bering der Wehrmauer, im Abschnitt an der Klingenschütt zwischen Pulverturm und Kummereck ist hier zu sehen. Der Turm mit seinem unverwechselbaren Erker, ist um 1405 erwähnt, brannte mehrfach aus und wurde nach einem Blitzschlag 1927 wiederhergestellt. Der Henker, oder Nachrichter hat in dem Turm nie gewohnt, sein Domizil war im Freudengässchen, wegen seiner “unehrlichen“ Tätigkeit in der Straße mit dem Abdecker und den Freudenmädchen, auch eine Dienstwohnung am Klingentor wird bei Dr. Schnurrer genannt. Foto: © leo wirth, Der Henkersturm nach Nordosten gesehen.
Im Festspiel “Der Meistertrunk“, wird der Henker zitiert und die Situation nach der Einnahme der Stadt beschrieben. Heute wird der Henkersturm vom Deutschen Alpen Verein zu seinen wöchentlichen Treffen in den beiden Untergeschossen genutzt, mit Eingang an der Klingenschütt. Während die Jugendgruppe der Sektion Rothenburg in den Obergeschossen ihre Trainingsräume hat und über die Treppe vom Wehrgang aus Zugang hat. So wird das historische Gemäuer des Henkersturmes sinnvoll genutzt und hat eine Funktion als Vereinsheim. Wer mehr wissen möchte und sich für den Alpenverein interessiert, kann ein paar Schritte weiter in der Buchhandlung Pyczak, Georgengasse 9, beim Ulrich Infos erhalten.
Der Henkersturm im März bei Schneeschmelze ist hier zu sehen.
blogreiter tschuess
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