The Gerlach blacksmith, an old Forge, located in the vicinity of the Roedergate, one of the bulwarks in Rothenburg ob der Tauber is one of the most attractive half-timbered houses in Rothenburg. Worth seeing is the gable with the windows, window grilles and the colorful coats of arms, as an interpreter at his side.
Die Gerlachschmiede befindet sich in der Nähe des Rödertores, einer Torbastei an der Röderschütt in Rothenburg ob der Tauber und ist eines der reizvollsten Fachwerkhäuser Rothenburgs. Sehenswert ist der Giebel mit den Fenstern, den Fenstergittern und der bunten Wappentafel jetzt nach der Renovierung, so wie einem Ausleger an der Seite. Der Gerlachschmied arbeitete noch bis ungefähr 1967, beschlug Pferde, wobei ich ihn noch beobachten konnte, seine Stammwirtschaft war um die Ecke "Zum Breiterle". Die Röderschütt, die Straße entlang der Wehrmauer vom Siebersturm hoch zum Rödertor, wird in einem früheren Beitrag beschrieben.
Das Haus war vor 1945 ein Nebengebäude, eine Scheune mit einem großen Tor in der Mitte und hatte einen Giebel mit Sichtmauerwerk. Es wurde bei dem Luftangriff im März 1945 total zerstört und um 1950 / 51 wieder aufgebaut, nach dem alten Erscheinungsbild, aber mit historisierenden Bauformen und einem Fachwerkgiebel. Im Jahre 1945 kurz vor Kriegsende wurden ca. vierzig Prozent der Stadt durch Bomben vernichtet. Das war ein sehr schwerer Schlag für die Stadt und besonders betroffen war das Gebiet zwischen dem Weißem Turm und dem Rödertor. Das zerstörte Gebiet wurde im ursprünglichen Zustand wieder aufgebaut. Zum Gedenken an dieses Ereignis findet jedes Jahr eine kurze Feier am Friedhof statt.
Rothenburg ob der Tauber befindet sich an einem Steilhang und gilt als eine der romantischsten Städte in Deutschland. Hier findet man verwinkelte Gassen und alte Fachwerkhäuser schön in die Landschaft eingefügt. Um das Jahr 970 wurde auf der Bergnase über der Tauber eine Burg gebaut. Nach dem das Geschlecht der Grafen von Rothenburg ausgestorben war erwarb König Konrad III. den Besitz. Er erweiterte die Burg und neben der Burg entstand eine kleine Siedlung. Dies war der Beginn von Rothenburg und die Stadt erhielt im Jahre 1172 das Stadtrecht und im Jahre 1272 wurde sie freie Reichsstadt. Um 1400 erlangt die Stadt unter Bürgermeister Heinrich Toppler den Höhepunkt ihrer Macht. In den folgenden Jahrhunderten erlitt die Stadt mehre schwere Niederlagen und musste Kriegsentschädigungen zahlen. Im Jahr 1802 verlor Rothenburg seine Unabhängigkeit und wurde Bayern angegliedert.













