Das Wasser der Tauber hatte große Bedeutung für das Leben in der Stadt, durch seine Kraft konnten sowohl Getreidemühlen als auch Gips oder Pulvermühlen und Sägewerke betrieben werden. An der Tauber sind ja auf einer Wegstrecke von nur 3 km an die 13 ehemalige Wassermühlen, also eine Mühlendichte wie sonst nirgends. Bei der Schmelzmühle mündet die Schandtauber in die Tauber und fließt tauber abwärts zur Doppelbrücke. Man kann Aufsteigen zur Engelsburg, oder runter zur Eselsbrücke den Taubertalweg entlang zum Topplerschlößchen. An dieser Straße befanden sich die meisten Taubermühlen die lebenswichtig waren für Rothenburg und außerdem waren sie die Technik Vorreiter für viele andere Gewerbe. Vom Taubertal aus dann der Aufstieg über die Eselsteige nach Rothenburg ob der Tauber und durch die “Alte Burg”, den heutigen Burggarten in die Stadt. Hier ein Blick auf die Stadt mit den Weinbergen vom Taubertalweg aus gesehen.
Auf der Eselsteige schleppten die Tiere über Jahrhunderte die Säcke mit Getreide zu den Mühlen an der Tauber hinuter und danach wieder mit Mehl beladen hoch in die Stadt. Bei der Blasiuskapelle kamen die Esel in das Burggelände und passierten dann die Burgtoranlage zur Herrngasse. Die Leistung der Esel beim Transport des Getreides wurde gewürdigt durch den Namen der Eselsbrücke und mit dem Kunstwerk auf der Brückenmauer in der Nähe und mit Blick auf die Steinmühle. Im Bild sieht man die Eselsteige vor dem Eingang zur Burg mit der historischen Mauer und den Schöllkraut bewachsenen Abschnitten und der schönen Natur an den Hängen. Foto: © Leo Wirth
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