Ganz in Weiß blüht jetzt die Prachtspiere, die Spiraea vanhouttein, die Blütenhecke in Weiß schlechthin und jeder kennt sie. Breitbuschig, aufrecht wachsend, mit bogig überhängenden Zweigen kommt sie aus Ostasien. Die weißen Blüten sind in dichten, halbrunden Doldentrauben sehr zahlreich und den gesamten Zweig entlang. Von Mai bis Anfang Juni blüht sie und hat keine besonderen Ansprüche, ist frosthart und verträgt starken Rückchnitt. Als Sichtschutz, geschnitten oder ungeschnitten, sieht sie immer gut aus und lässt sich auch im Kübel ziehen. Geeignet für geschnittene oder ungeschnittene, sogenannte Rollhecken bis zu 2 meter hoch. Gehört zur Familie der Rosengewächse der Rosaceae und als Herkunft bezw. als Elternarten werden genannt: Spiraea cantoniensis und Spiraea trilobata. Nachdem gerade die Kolben des Kirschlorbeer verblühten, kommen nun die anderen Sträucher nacheinander.
Die Prachtspiere wächst ziemlich dicht, so dass sie auch unbelaubt im Winter einen guten Sichtschutz bietet. Die Blütensträucher sind durch ihre überreichen Blüten daher beliebte Ziersträucher und Heckenpflanzen. Zu Pflege und Kultur gehört ein mäßig und nährstoffreicher Boden, dazu volle Sonne. Beim Pflanzen sollte der Abstand bei Schnitthecken ungefähr 0,5m also 2-3 Pflanzen pro Meter sein oder bei freiwachsenden Hecken ungefähr 1 Meter. Die Prachtspire zeichnet sich durch große Anspruchslosigkeit aus und ist leicht durch Stecklinge zu vermehren, ähnlich ist die schon im April blühende Brautspiere Spiraea arguta. Fotos: © Leo Wirth
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