With the "Open Day" in the City Archives was able to visit the historical monastery kitchen in the Imperial City Museum. The theme was called as "movement in the monastery," which meant the conditions were cramped in the monastery, the living conditions and the hygienic conditions of the problem with water supply. Dr. Helmut Möhring described during a tour of the life of nuns in confined space, obtaining and preparing food, washing with water problems and the operation of the toilets in the kitchen area. Besides the odor, there were substantial difficulties with the necessary water to keep it clean and enjoyable. That was anything but a romantic life, but with these tough conditions all had to cope in the city.
Mit dem "Tag der Offenen Tür" im Stadtarchiv konnte man auch die historische Klosterküche im Reichsstadt Museum besuchen. Das Thema hieß da "Bewegung im Kloster", womit die beengten Verhältnisse im Kloster, die Lebensumstände und die hygienischen Verhältnisse mit der problematischen Wasserversorgung gemeint waren. Herr Dr. Helmut Möhring schilderte bei einem Rundgang dieses Leben der Nonnen auf beengtem Raum, das Beschaffen und Zubereiten der Nahrung, das Spülen mit den Abwasserproblemen und den Betrieb der Toiletten in Küchennähe. Außer der Geruchsbelästigung, gab es massive Schwierigkeiten das nötige Trinkwasser sauber und genießbar zu halten. Das war alles andere als ein romantisches Leben, aber mit diesen harten Bedingungen mussten alle in der Stadt klarkommen. Ein Link zur Judaika Sammlung des Museum und dem jüdischen Leben in Rothenburg.
Nun, diese Klosterküche ist eine der ältesten ihrer Art in Deutschland. Die massiven Fensterlaibungen zeigen, daß diese Wand ursprünglich in die Stadtmauer von Rothenburg im 13. Jahrhundert integriert war. Aus dieser Zeit stammt vermutlich auch die Drehlade links von der Feuerstelle, die Herr Dr.Möhring erläuterte, mit der die Nonnen den Armen, Pilgern und Bettlern Nahrung nach draußen reichen konnten und die stark frequentiert war. Aus dem 14.Jahrhundert stammt der massive, beeindruckende Kamin, der durch drei Geschosse reicht, ein Monstum wenn man da hoch schaut. Die Feuerstelle mit den Regalen und den ausgestellten Küchengeräten beeindruckt immer wieder und lässt erahnen, wie hart das Arbeiten damals war. Foto: © Leo Wirth. Ein Link zum Museum und ehemaligen Kloster vom Arthur Wasse Weg aus.
Über die Gründung des Dominikanerinnenklosters 1258 durch den kaiserlichen Beamten Lupold von Nordenberg, gibt es Beschreibungen im Museumsführer, der im Eingangsbereich zu haben ist. Die Öffnungszeiten sind: April - Oktober von 10 - 17 Uhr, November - März von 13 - 16 Uhr
Kontaktadresse: Reichsstadtmuseum im Klosterhof 5 , D-91541 Rothenburg ob der Tauber , Tel. 09861 - 939 043 und Fax: 09861 - 935 206 , eMail: reichsstadtmuseum@rothenburg.de und Internet: www.reichsstadtmuseum.rothenburg.de
Leo Wirth im Blogreiter Weblog
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